Day 8

Gepostet am Aktualisiert am

Bei einem entspannenden Bier kam uns eine neue Idee: In Peking ein klappriges Moped kaufen und von dort damit zurück fahren. An der Grenze könnten wir das Ding ja wieder verschachern oder anzünden. Nur was kostet das? Der nächste daher fahrende Moped-Fahrer wurde angehalten und gefragt. Er fuhr uns mit seinem Moped zu einem Händler. Dort kostete ein Moped 500€.
Also los, mit dem Nachtzug nach Peking und dort eins kaufen. Das Zugticket kostete für die 700km Weg 25€. Wir hatten ein Bettenabteil und haben dort besser geschlafen als in mach einem Hotel. Das Zimmer für die Nacht haben wir uns damit auch gespart und gleichzeitig etwas Zeit wieder gut gemacht. In China gelten für die Bahn Sicherheitskontrollen wie an einem Flughafen.
Unsere beiden Taschenmesser waren im Scanner deutlich zu sehen und wurden akribisch gesucht. Wie auch immer, wir haben sie beide noch 😉
Selbst im Hotel gibt es einen Sheriff mit Metallpiepser. Dieser hat das Piepsen aber einfach ignoriert.

Krass, wir sind tatsächlich in Peking, der Start einer langen Reise.

Nun ging die Suche nach einem möglichst unauffälligen Moped los. Die Reaktionen waren unterschiedlich: „You are crazy, no no no, not possible.“
Der erste Verkäufer wollte für eine gebrauchte (6000km) Suzuki GN125 Nachbau 500€ mit Nummernschild und ohne Schild 250€. Ein neues Ural-Gespann –> 26.000€.
Importierte Waren sind hier krass teuer. Der Harley Davidson Händler hat echt richtig Material da stehen. Der freundliche Verkäufer Jack konnte gut Englisch und hat uns noch ein paar Tipps gegeben. Nach dem Preis der Harley haben wir erst gar nicht gefragt. Unsere Wahl fiel auf einen kleinen seriösen Händler an der Straße. Ein nagelneuer 150er Roller für 330€ inkl. einem Helm.

 

Morgen geht es ab zur Mauer, ohne Führerschein und ohne Zulassung.

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2 Gedanken zu „Day 8

    Markus Nitsch sagte:
    Juni 15, 2016 um 6:01 am

    Hey Jungs, endlich wird’s illegal. Da ist der Knast ja nicht mehr weit. … aber nicht die Seife fallen lassen.
    Find eure Aktionen richtig klasse. Nicht lange aufhalten lassen, ein wenig improvisieren und los ins Abenteuer. Dann einen guten Start in Peking für euch.
    Grüße

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    Daniel Böttcher sagte:
    Juni 15, 2016 um 6:24 am

    …und hoffentlich nicht gleich in den Knast!!!
    Immer wieder sehr amüsant euer Tagebuch zu lesen!! Weiter so. Haltet die Ohren steif

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