Day 5

Gepostet am Aktualisiert am

Ein langer Tag an der Grenze zu China geht zu Ende. Nach einem improvisierten Frühstück im Hotelzimmer gings los. Bereits am ersten Schlagbaum hieß es „No Motorbike“. Auch der 5. LKW Fahrer wollte uns nicht mitnehmen. Weder am Bahnhof noch im Zollgebäude konnte man uns weiterhelfen: „No acreement for train“ & „Not possible without bike permission“. Englisch spricht hier höchstens jeder Zehnte und wenn nur wenige Brocken. Es besteht zwar anfangs immer eine gewisse Scheu mit uns zu sprechen, aber am Ende sind die Mongolen durch die Bank sehr hilfsbereit und geduldig. Es wird stundenlang nach einer Lösung gesucht, telefoniert und diskutiert.

Dann machte sich doch ein Türchen auf. Die Schleuser mit ihren Russen-Jeeps. Zu Hunderten stehen sie lange vor Öffnung an der Grenze. Personen kommen nur per Zug oder mit ihnen über die Grenze. Wir handelten sie von 200 USD auf 50€ runter. Die kleinen Mash250 waren im Handumdrehen zu zweit auf die Pritsche des kleinen Jeeps geladen. Das sollten uns die Superhelden mit ihren BMW GS und sonst solch Kübel erst mal nach machen 😉
Spiegel weg, Gepäck rein wir oben drauf und los ging das Rennen um die Poleposition. Sobald der Schlagbaum für ein paar Fahrzeuge aufgeht gibt jeder alles, um möglichst weit vorne am nächsten Posten anzukommen. Ist quasi ein 1/4 Meilen Rennen mit Russen-Jeeps. Ich musste mit einer Hand ein Bike und mit der anderen Hand de Martin festhalten, sonst wäre er beim nächsten Schlagloch raus und unter die Räder vom nächsten gekommen.
Dann… eile eile Stress… schnell das Gepäck durch den Scanner und zur Passkontrolle. Dann war warten angesagt, 5h. Mit den Papieren für die Bikes gab es Probleme. Hätten wir die Zollpapiere von der Einfuhr nicht gezeigt hätte es geklappt. Nur mit dem Fahrzeugschein wäre es gegangen. Aber zu viele Papiere und dann noch ein falsches, war der Fehler. Auf dem Papier stand 400 und nicht 500 weswegen wir morgen nochmal kommen. Dafür durfte Martin den obersten Zoll-Typ kennenlernen, der uns morgen den Fehler seiner Kollegen in Ulaanbaatar gerade rückt. Hoffentlich….

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